+49 (0) 641 - 984 50 89 - 0

 info@sportkreis-giessen.de

 Grünberger Straße 143 • 35394 Gießen

Die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportvereinen steht weiter hoch im Kurs. Die weiterhin größte Herausforderung  ist dabei die Finanzierung der notwendigen Kooperationsangebote. Eine Hilfe für den Einstieg in die Kooperationsarbeit bietet die dreijährige Anschubfinanzierung durch das  „Landesprogramm zur Förderung der Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen“. Nach der Umstellung in 2012 laufen jedes Jahr Kooperationen aus und neue Plätze werden frei. Folglich empfiehlt sich die Bewerbung immer! Das gilt insbesondere für Kooperationen, deren Anträge in den letzten Jahren keine Berücksichtigung fanden. Und der Aufwand der Bewerbung ist wirklich nicht groß. Nutzen Sie die Chance. Hier die wesentlichen Informationen dazu:

Antragsverfahren
Das Antragsverfahren ist im Prinzip recht einfach. Die Vertreter/innen von Schule und Sportverein, die eine Kooperation gefördert haben wollen, treffen sich zu einem Planungsgespräch. Bei diesem werden die Rahmendaten besprochen und in einem vorgefertigten Formular als Gesprächsprotokoll festgehalten. Das ausgefüllte Protokoll ist dann gleichzeitig der Antrag, der von der Schule bis zum 15. April 2017 an das jeweilige Staatliche Schulamt geschickt werden muss. Das Gesprächsprotokoll kann anbei  als doc-Datei heruntergeladen werden, um es direkt am PC auszufüllen.

Wie geht’s dann weiter?
Die örtliche Programmgruppe in dem jeweiligen Schulamtsbereich, bestehend aus Vertreter/innen der Schulbehörden und des organisierten Sports, wird sich nach den Osterferien treffen und eine Auswahl vornehmen. Die ausgewählten Kooperationen erhalten dann noch rechtzeitig vor den Sommerferien einen Kooperationsvertrag zugesandt. Der wird von Schule und Sportverein unterschrieben und wieder ans Schulamt zurückgesendet. (Der Kooperationsvertrag ist nur zur Orientierung anbei zu finden, wird aber jetzt noch nicht benötigt!!!). Später wird dann für jeden Monat ein Formblatt zum Stundennachweis ausgefüllt, dass allerdings zunächst nur vereinsintern aufbewahrt wird. Am Ende eines jeden Schulhalbjahres werden die Formblätter an das Schulamt geschickt.

Was gibt es an Förderung?

Bei der Förderung handelt es sich um eine Anschubfinanzierung. So werden die ausgewählten Kooperationen für drei Jahre unterstützt. In diesem Förderzeitraum sollen die organisatorische und inhaltliche Zusammenarbeit installiert und Wege für eine weiterführende Finanzierung gefunden werden. Die Förderungssummen werden jährlich in zwei Raten im Herbst und Frühjahr an die Schule überwiesen. Die Unterstützung beträgt im ersten Jahr 800,- Euro, im zweiten 600,- Euro und im dritten Jahr 400,- Euro. Danach muss das Angebot komplett aus anderen Finanzquellen versorgt werden. Deshalb sollte schon frühzeitig geklärt werden, wie die Finanzierung des Kooperationsangebots langfristig sichergestellt wird. Dazu können z. B. Mittel aus der Ganztagsschulfinanzierung, der kommunalen Förderung, Elternbeiträge oder kreative Mitgliedschaftsmodelle herangezogen werden.

Veröffentlicht: 15 November 2016

Von besonderer Bedeutung ist die Einführung des „Paktes für den Nachmittag“, also des Ganztages in der Grundschule, die wir mit besonderer Aufmerksamkeit aktiv begleiten. Daher war dies auch Schwerpunktthema der Veranstaltung im Frühjahr 2016 in der Clemens-Brentano-Schule in Lollar. Insgesamt 40 Lehrer/innen und Übungsleiter/innen und 6 Referenten haben daran teilgenommen

Themenübersicht:

-   Vorstellung und Erfahrungsbericht über den „Pakt für den Nachmittag“,

      Betreuung in Grundschulen ab dem SJ 2015 /2016 im Landkreis Gießen und

     im Land Hessen durch Stephan Schulz-Algie, Sportjugend Hessen

     -     Bericht über die Kooperation der TSG Steinbach mit der Grundschule

         Steinbach mit dem Projekt „Judo spielend lernen“ von Andrea Stump-Schmidt

     -     Erweiterung und Ausdehnung „ Pakt für den Nachmittag“ im SJ 2016 /

           2017 für die Grundschulen der Stadt Gießen und weiterer Grundschulen des

          Landkreises Gießen, Berichte durch Frau Hußmann vom Staatlichen

           Schulamt, Gießen und Frau Kohl- Massey vom Landkreis Gießen .

Informationen zum „Pakt für den Nachmittag“ über teilnehmende Grundschulen im Sportkreis Gießen und im Land Hessen

SJ 2015/2016   Pilotphase in Hessen, 57 Grundschulen haben in 6 Schulamtsbezirken teilgenommen,36 Vereine sind eine Kooperation mit den Grundschulen eingegangen

                     

Im  Sportkreis Gießen haben 20 Grundschulen am "Pakt für den Nachmittag"  teilgenommen, dabei sind 14 Kooperationen mit Vereinen zustande gekommen

                     

Im Schuljahr 2016/2017  nimmt die Stadt Gießen erstmalig mit 6 Grundschulen teil, in Hessen sind nun 122 Schulen im Pakt eingebunden.

Eine Übersicht der beteiligten Schulen  und ggf. bestehender Kooperationen finden Sie hier

 

 

Veröffentlicht: 15 November 2016

Umfangreiche Evaluation über die ersten drei Jahre veröffentlicht

Bereits seit 1992 gibt es das Landesprogramm „Schule und Verein“ des Hessischen Kultusministeriums. 2012 wurde es jedoch grundlegend verändert. Drei Jahre danach hat die Sportjugend Hessen mit einer Online-Befragung bei den beteiligten Akteuren nachgeforscht. Dabei interessierte sie vor allem die Akzeptanz der Veränderungen und die aktuellen Entwicklungen der Kooperationsarbeit. Der umfangreiche Evaluationsbericht ist veröffentlicht.

Zur Erinnerung: Die wesentliche Änderung beim Landesprogramm war die Umstellung des Förderprogramms für die Schule-Vereins-Kooperationsarbeit von der Regel- auf die Anschubfinanzierung. Mit der vom Kultusministerium in Abstimmung mit dem Landessportbund und der Sportjugend vorgenommen Neuausrichtung sollte der vergrößerten Nachfrage bei unverändertem Gesamtbudget Rechnung getragen werden.

Sport-Kooperation als Herzstück
Der stetige Zuwachs ist das Resultat des Ausbaus von ganztägig arbeitenden Schulen, in denen bewegungsorientierte Kooperationen meist das Herzstück der Nachmittagsbetreuung sind.
Deshalb wurden nach Ende des Schuljahres 2015/16 alle Kooperationen, die ab 2012 eine dreijährige Anschubfinanzierung erhalten hatte, mittels eines Online-Fragebogens befragt. Von den knapp 350 angeschriebenen Kooperationen haben 210 Schulen und nur 110 Sportvereine teilgenommen. Die Diskrepanz erklärt sich vermutlich aus der häufig ehrenamtlichen Vereinsstruktur. Gleichzeitig deutet die geringe Beteiligung auf ein Verbesserungspotential beim Kontakt der Sportkreise zu den Vereinen und den handelnden Personen hin.
Im Folgenden sind ausgewählte Ergebnisse der Evaluation zusammengefasst.

Wenig Probleme mit Kooperationspartnern
Die Ziele von Schulen und Sportvereine sind weit gefächert, die vier Aspekte „Gesundheitsförderung“, „Sportarten kennenlernen und vertiefen“, „Soziale Ziele“ und „Kooperation Schule/Verein stärken und nutzen“ liegen jedoch vorne. Außerdem wurde deutlich, dass die überwiegende Anzahl der Nachmittagsangebote sportartspezifisch sind. Die Befragten berichten von einer hohen Zielerreichung und wenigen Problemen mit dem jeweiligen Kooperationspartner. Die größten genannten Hürden bei der Zusammenarbeit sind erwartungsgemäß  „personelle“, „finanzielle“ und „organisatorische Probleme“. Die Kommunikation zwischen den Kooperationspartnern ist noch zu verbessern, außerdem besteht bei der Einbindung der Sportvereine in die Organisationsstruktur der Schulen Entwicklungsbedarf.
Bei der eigentlichen Durchführung der Angebote stehen spielerische Methoden und abwechslungsreiche Inhalte im Vordergrund, um der Heterogenität der Schülergruppen gerecht zu werden. Fast die Hälfte aller Sportvereine sieht sich mit der Herausforderung von „mangelndem Sozialverhalten im Ganztag“, „Aufmerksamkeitsproblemen“ und „Problemen mit der Anwesenheit“ konfrontiert. Trotz häufigem Übungsleiterwechsel bei knapp der Hälfte aller Kooperationen wird dennoch von einer hohen Durchführungssicherheit berichtet.
Es zeigt sich eine außerordentlich hohe Zustimmung in den Bewertungen zur „Schülerzufriedenheit mit den Angeboten des organisierten Sports“. Hier ist allerdings anzumerken, dass dies die Einschät-zungen der Erwachsenen sind. Eine Schülerbefragung wäre zukünftig sicherlich sinnvoll.

Ergebnisse bezogen aus das Landesprogramm
Insgesamt ergibt die Befragung eine hohe Akzeptanz der Neuausrichtung des Landesprogramms, mit Einschränkungen bezüglich des „notwendigen Arbeitsaufwand“. Die Anschubfinanzierung wird als wichtiger Startimpuls bewertet. Fast drei Viertel aller Kooperationen wollen über die Anschubfinanzierung hinaus das Angebot weiterführen – rund ein Viertel jedoch nicht. Aus Sicht der Schulen liegt es vor allem an der ungelösten „Finanzierung“, bei den Vereinen ist es neben der „Finanzierung“ zusätzlich das Problem der „fehlenden Übungsleiter/innen“.
Obwohl eine insgesamt hohe allgemeine Zufriedenheit bezüglich des Landesprogrammes existiert, ist ein Optimierungsbedarf insbesondere bei der Beratungsleistung der Schulämter und Sportkreise sowie bei der Finanzierung zu identifizieren. Zusätzlich scheint der Bedarf nach einer Vereinfachung des Antragsverfahrens zu bestehen.

Handlungsempfehlungen und Perspektiven
Bilanzierend kann festgestellt werden, dass die Neuregelung des „Landesprogramms zur Förderung der Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen“ in Hessen sehr gut angenommen wird. Die Neuerungen unterstützen die massiv ausgebauten Kooperationen und liefern ihnen eine wertvolle Anschubfinanzierung.
Darüber hinaus lassen sich etliche Handlungsempfehlungen ableiten. Diese beziehen sich unter anderem auf die Weiterentwicklung der Arbeit der örtlichen Programmgruppen, die Ausweitung der Qualifizierung des Lehrpersonals und die Vertiefung der Evaluation unter Einbezug einer Schülerbefragung. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass kurz- bis mittelfristig eine Erhöhung des Finanzvolumen wichtig wäre, damit noch mehr Kooperationen hessenweit die Unterstützung zur Implementierung von Sport- und Bewegungsangeboten an Schulen erhalten. Der organisierte Sport die Signale seitens des Hessischen Kultusministers deutlich gehört. Diese lauten: Das Programm auf jeden Fall zu erhalten und bei einer insgesamt positiven Resonanz zeitnah finanziell auszubauen
.

Veröffentlicht: 15 November 2016

GIESSEN - (am). Wer von Kinder- und Jugendsport in unseren Gefilden spricht, der denkt dabei vor allem an die vielfältigen Angebote in den Turn- und Sportvereinen. Das ist aber nicht alles. Viele Aktivitäten für die sportliche Betätigung unseres Nachwuchses finden auch in den Schulen hierzulande statt - sowohl im regulären Lehrplan als auch ganz unabhängig von den Schulsport-Stunden durch die hauptamtlichen Lehrkräfte. So listet das Staatliche Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis derzeit 117 Sportangebote in 29 Sportarten neben dem regulären Schulsport in seinem Bereich auf. Ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

Manche Schulen haben die entsprechende Anfrage des Schulamts nicht beantwortet, manche sportliche Aktivitäten laufen einfach so auf privater Ebene - ohne große Kenntnis der amtlichen Stellen, aber zum Nutzen der Mädchen und Jungen vor Ort. Auf Privatinitiative fußt beispielsweise das Tischtennis-Projekt der Wilhelm-Leuschner-Schule Heuchelheim mit den dortigen Turn- und Sportfreunden, gefördert durch die ortsansässige Firma Rinn.

Die meisten dieser Angebote resultieren aus Kooperationen mit Sportvereinen in den Dörfern und Städten. Alleine 48 Aktivitäten (33 davon im Sportkreis Gießen) finden im Rahmen des landesweiten Projekts "Schule und Verein" statt. Aber bei den 117 Sportangeboten sind immerhin 21 Schulen ohne Zusammenarbeit mit einem Verein zusätzlich sportlich aktiv.

Besonders rührig in Mittelhessen - was anhand der Tradition und der Schwerpunktsetzung nicht verwundert - sind die Basketballer. Allein elf Kooperationen mit deutlichem Schwerpunkt in Gießen führt das Schulamt auf. Dagegen teilt sich unser Volkssport Nummer eins Fußball mit jeweils neun Kooperationen "nur" den zweiten Rang mit Tennis und Tischtennis. Auf sieben (!) gemeinsame Projekte bringt es immerhin noch die Sportart Golf.

Wer dem gegenüber stellt, dass die oft als "Grundsportarten" bezeichneten Disziplinen Leichtathletik (3 Kooperationen), Turnen (2) und Schwimmen (1) deutlich unterrepräsentiert sind, darf sich nicht über die zunehmende Spezialisierung im Sportangebot für Kinder und Jugendliche beschweren. Hier dürfte das (meist höhere) Alter der Übungsleiter eine (negative) Rolle spielen. Andererseits tauchen auch "Exoten" wie Capoeira, Einrad, Hip-Hop, Klettern, Life-Kinetik, Rugby, Segelfliegen, Trampolin und Trial in der Auflistung auf.

Dass vonseiten der beteiligten Schulen die großen Gießener Lehranstalten Ricarda-Huch-, Herder- und Ost-Schule besonders aktiv sind (neben der Vogelsbergschule Schotten), verwundert angesichts ihrer Schülerzahlen kaum.

Einerseits bleibt nun abzuwarten, wie sich die Entwicklung angesichts der zunehmenden Etablierung der Ganztagsschulen auch in Mittelhessen verändert. Daneben werden sich die derzeit noch unterrepräsentierten Sportarten mit ihren Vereinen sowie den Kreis- und Landes-Organisationen sicherlich Gedanken machen (müssen), wie sie besser und effektiver Nachwuchsförderung in und mit den Schulen betreiben können. Sonst haben sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Die in den Statistiken des Staatlichen Schulamts und des Sportkreises Gießen schwarz auf weiß nachzulesen sind.

Basketball nimmt bei der Zusammenarbeit heimischer Schulen mit Sportvereinen einen großen Stellenwert ein. Foto: Schepp

 

Giessener Anzeiger, 2015-04-11 von Albert Mehl

 

Veröffentlicht: 28 April 2015

Es müssen noch zahlreiche Gespräche geführt werden. Auch schriftlich liegt noch nichts vor. Doch es ist keine Neuigkeit mehr, dass sich die Schullandschaft in Deutschland derzeit in einem tief greifenden Wandel befindet. Der Trend zur Ganztagsschule ist nicht mehr aufzuhalten. Dieses Vorhaben ist die eine Seite der Medaille, ihre Umsetzung die andere. Womit sich nicht nur heimische Schulen beschäftigen müssen, sondern auch die hiesigen Sportvereine. Denn für den Bereich des Staatlichen Schulamts für den Kreis Gießen und den Vogelsbergkreis gibt es bereits jetzt „mindestens 117 Sportangebote in 29 Sportarten“, mit denen Vereine vor Ort das schulische Angebot bereichern, wie Gunther Ratz vom Staatlichen Schulamt bei einem Treffen des Sportkreises Gießen mit Vertretern von Grundschulen und Sportvereinen berichtete. „Hier wird seit Jahrzehnten gute Arbeit geleistet“, bekräftigte Ratz.

Eine maßgebliche Neuerung, auf die sich beide Seiten jetzt einrichten müssen ist der „Pakt für den Nachmittag“, den das Hessische Kultusministerium zum nächsten Schuljahr einführen will. Dieser Pakt solle im nächsten Schuljahr eingeführt werden und erst einmal für zwei Jahre gelten, erläuterte Kerstin Gromes vom Staatlichen Schulamt. Und da sei Mittelhessen „ganz vorne dabei“. Denn von den 40 Grundschulen hierzulande wollen sich 18 bis 20 dem Pakt anschließen. Das heißt vor allem, dass das schulische Angebot bis 17 Uhr ausgeweitet werden kann. In dieser Zeit sollen zwar auch die Hausaufgaben erledigt werden, aber unschwer wird diese Zeitverschiebung besonders die Sportvereine zu einer Neustrukturierung ihrer bisherigen Übungsstunden gerade für den Nachwuchs unter zehn Jahren zwingen.

Eine Alternative ist, dass sich die Vereine – ähnlich wie beim Programm „Schule und Verein“ – in diesen Pakt miteinbringen und im Rahmen des Ganztagesangebots mit der Schule zusammen Übungsstunden anbieten. Das kann auch finanziell interessant für die Vereine sein, denn die zusätzlichen Mittel der Ganztagsbetreuung sollen von den Schulen sowohl für zusätzliche Lehrerstellen verwendet werden als auch zur Honorierung außerschulischer Betreuung. Sprich in diesem Fall die Vergütung für Übungsleiter. Eine finanzielle Beteiligung der Eltern werde ebenfalls erwogen, wie es Kerstin Gromes vorsichtig formulierte.

Doch nicht nur die heimischen Sportvereine müssen umdenken, viele Fragen sind auch bei den Schulen noch unbeantwortet. So fehlen teilweise die baulichen Voraussetzungen für den Ganztagesbetrieb (sprich für die Essensausgabe), zum anderen ist in etlichen Bildungseinrichtungen noch nicht genügend Personal vorhanden. Fahrprobleme bei Grundschulen mit einem Einzugsgebiet aus mehreren Gemeinden müssen ebenfalls gelöst werden. Und da auch an eine Ferienbetreuung im Rahmen des Paktes gedacht ist, muss die Frage der Hallenöffnungszeiten noch beantwortet werden. Nach den Osterferien soll in Elternabenden aber schon einmal Licht ins Dunkel gebracht werden.

Damit ist aber nicht vorgesehen, das bisherige Programm „Schule und Verein“ abzulösen. „Ganztagesangebote und Schule und Verein sind nebeneinander möglich“, stellte Gromes klar. Das etablierte Schule und Verein geht in diesem Jahr in eine neue Etappe, nachdem zum Schuljahr 2012/13 eine Anschubfinanzierung das bestehende, vor allem im heimischen Schulamtsbezirk sehr gut funktionierende Programm abgelöst hatte. „Das alte Programm lief hervorragend“, lobte Wolfgang Schleer vom Sportkreis die abgelöste Form der Kooperation.

Das Programm der dreijährigen Anschubfinanzierung mit 800 Euro Unterstützung im ersten, 600 im zweiten und 400 Euro im dritten Jahr läuft mit dem Schuljahr 2014/15 aus. Dabei können die Vereine das bewährte Programm nicht noch einmal neu auflegen – „obwohl die Kinder doch immer wieder neu sind“, wie Schleer einmal mehr die harsche heimische Kritik an den Entscheidungsträgern im Kultusministerium formuliert.

Neue Maßnahmen können beantragt werden, erläutert Gunter Ratz. Dabei müssen die Anträge bis zum 15. April bei ihm im Schulamt eingegangen sein. Die Gespräche in den Sportvereinen und mit den Grundschulen werden aber mit Sicherheit noch länger dauern.

Albert Mehl

 

 

 

Veröffentlicht: 07 April 2015

Partner

 

Öffnungszeiten

Montag u. Dienstag: 09.00 - 13.00 Uhr
Mittwoch: 14.00 - 17.30 Uhr
Freitag: 12.00 - 15.00 Uhr

Impressum | Kontakt