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24. Erlebnisreise des Sportkreises Gießen in die Steiermark

Bei angenehmen Temperaturen erkundeten die Teilnehmer der Erlebnisreise die als Urlaubsregion wenig bekannte, aber landschaftlich überwältigend schöne und interessante Genussregion Steiermark. Von „Maiers Oststeirischem Hof“ im Kräuterdorf Söchau aus, einem Hotel, das keine Wünsche offen ließ, bereiste die Gruppe am ersten Tag die Oststeiermark. Während der Fahrt begeisterte der einzigarte Blumenschmuck in den Ortschaften, vor allem die Rosen- und Hortensienblüte. In der Steiermark leben die Menschen in der Hauptsache von Wein- und Obstanbau, vom Mais und mittlerweile auch vom Holunder- und Lavendelanbau sowie vom „Steirischen Gold“, dem Kürbiskernöl. Erstes Ziel: Besichtigung von Schloss Herberstein, seit Jahrhunderten bis heute in Familienbesitz. Als romanisches Turmhaus erbaut, wurde es im Laufe der Zeit zu einem barocken Prunkschluss in der Feistritz-Klamm ausgebaut. Interessante Führung, barocker Garten und Tierpark auf dem Gelände begeisterten die Gruppe. Nächstes Ziel: das Apfeldorf Puch und die Spezialitätenbrennerei mit Obsthof und Weingut Wilhelm. Vortrag, Besichtigung und natürlich Verkostung der hochwertigen Obstbrände rundeten den Nachmittag ab.

Am zweiten Tag besuchte die Gruppe zunächst Stift Rein, 1129 erbaut, das älteste Zisterzienser-Kloster der Welt und erlebte mit Pater August eine hochinteressante und dazu heitere Führung mit u.a. Besichtigung der Bibliothek (Handschriften von unschätzbarem Wert), des einzigartigen Chorgestühls und der Basilika (im Laufe der Zeit barockisiert).

Das nächste Tagesziel: Genusshauptstadt GRAZ (UNESCO Weltkulturerbe). Zunächst mit Zahnradbahn Auffahrt zum Schlossberg mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem Uhrturm und ebenso interessant, dem Glockenturm und der herrlichen Sicht auf die Altstadt.

Lift-Abfahrt direkt in die Altstadt zum Stadtrundgang und der Busrundfahrt um die Stadt. Intensiv erkundete die Gruppe die Innenstadt mit ihren beeindruckenden, farbenprächtigen Barockbauten dann auf eigene Faust.

Der dritte Tag führte die Gruppe in das nahegelegene Slowenien mit der Hauptstadt und Universitätsstadt Maribor (Marburg) (2012 Europäische Kulturhauptstadt), in der das slowenische Nationaltheater eine große Rolle spielt. Die historischen Gebäude erläuterte eine örtliche Stadtführerin, die zum Abschluss dann die älteste Weinrebe der Welt (400 Jahre alt) zeigte. Der entspannte Ausklang des sehr warmen Tages in Maribor war eine Schifffahrt auf der Drau. Der Heimweg wurde mit der Besichtigung einer historischen Flussmühle in Murek unterbrochen.

Der letzte Tag hatte die Weststeiermark zum Ziel, die Grenzregion zu Slowenien. Hier ist der Weinanbau die Haupteinnahmequelle (rund 3000 Weinbauern gibt es in der Steiermark). In Kitzeck im Sausal, dem höchsten Weinort Europas (564 m) besichtigte die Gruppe ein steirisches Weinmuseum. Das zweite Ziel: die Öl-Mühle Heimschuh in Hartlieb. Hier werden der Exportschlager, das „schwarze Gold“ (steirisches Kürbiskernöl) und weitere qualitativ hochwertige Öle hergestellt – überzeugend die interessante Führung mit Verkostung. Ganz in der Nähe, in Kitzeck, waren die größten Bio-Lavendel-Plantagen mit Manufaktur der Steiermark zu sehen.

Die phantastischen Ausblicke, die sich während der Fahrt boten, sind unbeschreiblich. Enge, tiefe Täler, schmale Straßen, steile Kehren und immer wieder eine herrliche Weitsicht über die Weinberge – einfach grandios. Ein Etappenziel: der Zwei-Länder-Tisch auf der Grenze zwischen Steiermark und Slowenien, die hier mitten durch einen Bauernhof führt. Über die alte Weinstraße erreichten wir Glanz und das Weingut Hack-Gebell, hoch in den Bergen gelegen. Bei einer Weinprobe und belegten Broten wurde wieder die einmalige Aussicht und der hervorragende Wein genossen. Die Heimreise führte durch Gamlitz, das zwei Mal zum schönsten Blumendorf Europas gekürt worden war und dieser Auszeichnung alle Ehre machte. Durch das steirische Vulkanland ging die Reise zurück zum Hotel, wo das Hotelpersonal mit einem steirischen Abend überraschte, der noch mit vielen netten Einlagen durch unsere Reiseteilnehmer ergänzt wurde. Ein wirklich gelungener Abschluss einer wunderschönen Reise.

Auf der Rückreise, in Deutschland angekommen, war die Wirklichkeit mit langen Staus auf der Autobahn schnell wieder Realität. Aber die Gruppe, die zu einer wunderbaren Gemeinschaft zusammengewachsen war, ertrug es mit viel Humor und guter Laune.

Alle bedankten sich herzlich bei Organisatorin und Reiseleiterin Doris Lochmüller, die als Besonderheit der Erlebnisreisen mit dem „fröhlichen Aufwachen mit Doris“ einen schwungvollen Einstieg in den Tag bot und bei Atif Mesan, der die Gruppe auch durch schwierige Straßenverhältnisse immer wieder sicher zum Ziel gefahren hat.

on 07 Juli 2015

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