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Sportkreis in Ostfriesland unterwegs

Bereits zum 32. Mal hatte der Sportkreis zur Erlebnisreise eingeladen. Standort während der 6 Tage war Wilhelmshaven. Auch diesmal war wieder ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet – so wurde bereits am Anreisetag die Meyer-Werft in Papenburg besichtigt. Mit dem ‚‚fröhlichen Aufwachen mit Doris‘‘ startete man in den Tag – eine Besonderheit der Erlebnisreisen. Die Marine und Hafenstadt Wilhelmshaven war das erste Besichtigungsziel. Die sachkundige Reiseleitung erklärte während der Stadtrundfahrt die Besonderheit der Stadt mit ihren acht lagunenartigen Hafenbecken im Jadebusen und der anschließende Besuch des größten Marinestützpunktes der Bundeswehr und die Erläuterungen zu den heutigen modernen Aufgaben der Marine - sehr beeindruckend.

Kontrastprogramm: der nachmittägliche Besuch von Jever. Nicht das Bier, sondern das historische Stadtleben interessierte hier. So war beim Bummel durch die Altstadt vom „gnädigen Fräulein Maria‘‘, der letzten Regentin in der Zeit der Selbstständigkeit besonders die Rede - nach über 500 Jahren bis heute hoch verehrt.

Die Besonderheit dieses Tages: die jeversche Teestunde. Bei einer Teezeremonie im Teehaus wurde die friesische Teekultur erklärt und das ‚‚Frisengetränk‘‘ probiert – abgerundet mit Teegebäck und Sanddornlikör.

Mit kompetenter Reiseleitung wurden am nächsten Tag bei der Ostfriesland-Rundfahrt die malerischen Ferienorte Carolinensiel, Neuharlingersiel, Bensersiel, Greetsiel und Norddeich besucht. Während der Fahrt gab es viele Informationen zu den Besonderheiten des Landstrichs, zu Land und Leuten – aufgelockert mit netten Anekdoten. Die Rückfahrt durch die Küstenregion wurde in der Bärenstadt Esens mit der größten Kirche Ostfrieslands unterbrochen.

In Ostfriesland ist der Besuch einer Insel Pflichtprogramm. Ziel des Tagesausflugs war Norderney. Fährüberfahrt, Inselrundfahrt und Strandspaziergang ließen Urlaubsstimmung aufkommen.

Vielen unbekannt: das Ammerland - ein einziger Garten. Besucht wurde zunächst der Rhododendron-Park ‚‚Hobbie‘‘, der größte Deutschlands und angeblich schönste Europas. Eine unglaublich farbenfrohe Blütenpracht erwartet die Besucher. Zigtausende Rhodos und Azaleen unterschiedlichster Variationen und Formen sind zu bestaunen. Während der Weiterfahrt nach Bad Zwischenahn wieder überall Rhodos, in den Gärten als Hecken angepflanzt und dazu die vielen Baumschulen, die sich auf die Gestaltung von Zierhölzern spezialisiert haben. Im Moorheilbad angekommen war Gelegenheit, am Ufer des Zwischenahner Meeres spazieren zu gehen und die geschäftige Innenstadt des Kur- und Urlaubsortes zu erleben.

Weiter ging die Reise in die Universitätsstadt Oldenburg. Samstäglicher Rummel mit Markt und großem Flohmarkt bei strahlendem Sonnenschein. Schwer waren die Besichtigungsziele zu erreichen wie das im Dreieck gebaute Rathaus, die interessante St. Lamberti-Kirche – ein neogotisches Mauerwerk umhüllt eine klassizistische Rotunde- und das Renaissance-Schloss, ehemals Residenz der Oldenburger Großherzöge.

Der Abend gehörte dann der Gruppe. Mit interessanten und lustigen Beiträgen und einem herzlichen Dank an die Organisatorin und Reiseleiterin, SK-Vize Doris Lochmüller, war es für alle wieder ein gelungener Abschlussabend, an dem wieder herzlich gelacht wurde. Die Heimreise wurde dann in Cloppenburg für eine Führung im dortigen Museumsdorf unterbrochen.

Alle waren sich einig: wieder eine abwechslungsreiche, informative und gelungene Reise!

Viele der 30 Teilnehmer haben sich bereits für die nächste Fahrt mit Ziel: Chiemgauer Alpen vom 25.-29.09.17 angemeldet. Es sind nur noch wenige Doppelzimmer frei.

Doris Lochmüller

 

on 07 Juni 2017